Berlin Highlights – Teil 2

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Berlin Highlights – Teil 2

Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte

German-Jewish historyDas Jüdische Museum Berlin ist ein Muss für jeden Berlin-Besucher.

Die Dauerausstellung in der eindrucksvollen Architektur von Daniel Libeskind lädt zu einer Entdeckungsreise durch die deutsch-jüdische Geschichte ein. In 13 Epochenbildern vom Mittelalter bis zur Gegenwart erzählen Alltags- und Kunstobjekte, Fotos und Briefe, interaktive Elemente und Medienstationen von jüdischer Kultur in Deutschland und zeigen, wie eng jüdisches Leben mit der deutschen Geschichte verwoben ist. Wechselnde Sonderausstellungen ergänzen das Programm.

Deutsches Historisches Museum

Deutsches-Historisches-MuseumDas Deutsche Historische Museum präsentiert sich heute in zwei Gebäuden: Im einzigartigen barocken Zeughaus Unter den Linden zeigt es seine ständige Ausstellung „Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen“ mit mehr als 8.000 Objekten zur deutschen Geschichte im europäischen Kontext. In der modernen Ausstellungshalle des berühmten chinesisch-amerikanischen Architekten I. M. Pei sind auf vier Ausstellungsebenen die zahlreichen wechselnden Sonderausstellungen zu bedeutenden Geschichtsereignissen zu sehen.

Im Lauf der Zeiten: der Jüdische Friedhof Weißensee

Im Lauf der Zeiten: der Jüdische Friedhof WeißenseeDer Jüdische Friedhof Weißensee ist einer der beeindruckendsten in ganz Europa. Auf ihm spiegelt sich in eindrucksvoller Weise die Blüte der Jüdischen Gemeinde im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wider, gleichzeitig aber auch an die Tragik ihres Untergangs. 1880 angelegt, ist er der flächenmäßig größte erhaltene jüdische Friedhof Europas mit 115.000 Grabstellen. Seit den 1970er Jahren steht er unter Denkmalschutz. Entlang der Hauptwege und an besonders angelegten Ehrenreihen finden sich monumentale Grabmale ehrenwerter jüdischer Bürger; ein Gedenkstein erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung.

Wassersportparadies im Grünen: der Wannsee

Wassersportparadies im Grünen: der WannseeWenn die Sonne scheint, zieht es die Berliner an den Wannsee. Nicht nur, dass es hier herrliche Spazierwege abseits der Großstadt gibt, der Wannsee ist ein echtes Paradies für Wassersportler. Ein paar Minuten entfernt vom S-Bahnhof Wannsee, kann man hier baden, tauchen, paddeln, rudern, segeln – und sich einfach einen schönen Tag machen. Bei einem Törn über den See bieten die ausladenden Gartenanlagen der umliegenden Anwesen großartige Ansichten, und in den vielen kleinen Buchten gibt es Gelegenheit zum Pause machen und Picknicken. Und in schattigen Gartenwirtschaften schmeckt die Berliner Weiße gleich noch Mal so gut.

Berliner Mauer

BerlinerMauerVon 1961 bis 1989 trennte die Berliner Mauer die Stadt in zwei Hälften. Nach dem Mauerfall wurde das Betonwerk größtenteils abgerissen, doch Spuren der Mauer finden sich noch im Stadtbild. Entlang des Mauerstreifens führt der „Berliner Mauerweg“ – ein Rad- und Fußweg, der in 14 Einzelstrecken gegliedert ist. Informationen über die Geschichte der Berliner Mauer findet man auf den Tafeln der „Geschichtsmeile Berliner Mauer“, die an 30 Stationen installiert sind. Die farbenprächtige und frisch renovierte „East Side Gallery“ in Friedrichshain ist ein Stück der „Hinterlandmauer“, das 1990 von Künstlern aus 21 Ländern bemalt wurde. An der Bernauer Straße, wo an einem originalen Standort ein Mauerabschnitt neu aufgebaut wurde, erinnern eine Gedenkstätte, ein Dokumentationszentrum sowie die „Kapelle der Versöhnung“ an die Berliner Mauer.

Berliner Philharmoniker

Berliner PhilharmonieDie 1882 gegründeten Berliner Philharmoniker gehören zu den berühmtesten Orchestern der Welt. Berühmte Dirigenten wie Herbert von Karajan und Wilhelm Furtwängler prägten die Geschichte des Orchesters, das heute von Sir Simon Rattle geleitet wird.

Das 1963 vom Architekten Hans Scharoun errichtete Gebäude der Philharmonie ist ein Meiserwerk der Konzerthausarchitektur. Der Saal besitzt eine herausragende Akustik und optimale Sicht, da das Orchester in der Mitte des Saales sitzt. Auch von Außen ist das zeltförmige Gebäude ein Blickfang. Dienstags um 13 Uhr bietet die Philharmonie kostenlose Lunchkonzerte an.

Jüdisches Museum

Juedisches Museum BerlinDas 2001 eröffnete Jüdische Museum ist zugleich ein populäres Museum und ein markantes Beispiel zeitgenössischer Architektur.

Das von dem Architekten Daniel Libeskind konzipierte Gebäude setzt ein kompliziertes System von philosophischen Ideen und Konzepten in eine eindrucksvolle Formensprache um. Von Außen ähnelt das fast fensterlose Gebäude einem zerborstenen Davidstern. Das Museum beheimatet eine große Ausstellung über die Geschichte und das Leben deutschsprachiger Juden. Durch die verschiedenen Abteilungen zieht sich die Hauptachse, der „void“, welcher die Leerräume in der jüdischen Geschichte versinnbildlicht.

taken from: germany.travel